Film ab! – Poesiefilme der 8c

  07. Juli 2017    von Cathleen Henschke

Film ab! hieß es in den letzten Wochen im Deutschunterricht der 8c bei Frau Henschke. Drei Schülergruppen stellten sich der Herausforderung, das moderne Gedicht „Erwachsenwerden“ von Julia Engelmann in einen Poesiefilm zu übersetzen. 

Die Besonderheiten des Gedichts sind der epische Charakter und die Gedichtlänge, was sehr typisch für ein sogenanntes Slam Poem ist. Die junge Slammerin Julia Engelmann verarbeitet in diesem Gedicht die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens sowie den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenenleben.

Nach einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Gedicht sammelten die Gruppenmitglieder Ideen für eine filmische Umsetzung, die sie dann in ein Story Board übersetzten. Mithilfe dieses Storyboards ging es dann an das Drehen der Szenen, die letztlich zusammengefügt, geschnitten und mit der Software bearbeitet wurden. Während eine Gruppe eine professionelle Schnittsoftware verwendete, nutzten die anderen Gruppen eine kostenlose Handyfilm App.

Die Ergebnisse lassen sich zeigen und die Arbeit hat sich schließlich gelohnt. Der folgende Film ist von Phillipp Berginski sehr professionell geschnitten und zeigt, zu welchen Leistungen ein Schüler der 8. Klasse fähig ist. Ein unterhaltsames und poetisches Filmvergnügen … 

Die Mädchengruppe drehte und bearbeitete den folgenden Film komplett mit dem Handy - ein ebenfalls gelungenes Ergebnis.

Die Schüler(innen) der Gruppen resümierten:

Es war nicht sehr schwer, aber bei manchen Situationen waren wir uns nicht einig, wie wir es darstellen könnten. Außerdem mussten wir erst überlegen, wie wir den Text in den Film einarbeiten sollten. Das heißt, ob wir den Text einsprechen oder ihn schreiben und in den Film einfügen und wie wir die einzelnen Strophen darstellen sollten. Wir haben gelernt wie man sich nur mit wenigen Mitteln ausdrücken kann und wie die Perspektive alles verändern kann.

(Abass Gruppe)

Was uns bei der Umsetzung unseres Videos etwas aufgehalten hat, war das Color Grading. Wir haben den dadurch entstandenen Zeitaufwand deutlich unterschätzt. Das ist aber eine interessante Erfahrung, können wir doch beim nächsten Projekt mehr Zeit hierfür einplanen.

(Phillipps Gruppe, professionelle Software)

So große Schwierigkeiten hatten wir nicht. Es war aber eine Herausforderung, es in so kurzer Zeit zu schaffen, und die Szenen richtig darzustellen erforderte viel Fantasie und Kreativität. Wir haben nicht erwartet, dass es so schwer wird und haben gemerkt, dass es wirklich wichtig ist, dass die Szenen gut miteinander harmonieren. Wir haben gelernt, dass nicht alles so leicht ist wie es aussieht. Man unterschätzt oft, wie anstrengend Sachen eigentlich sein können.

(Lauras Gruppe)

Weiterführende Informationen: Wie dreht man einen Handyfilm?