Infotage TU Berlin

  31. Mai 2017    von Oguzhan Meseci

Die Infotage der Technischen Universität Berlin waren speziell für Abiturient/-innen bzw. das Abitur anstrebende Schüler/-innen, die sich noch nicht für ein Studienfach entschieden haben, eine informative Veranstaltung. 

Zuerst wurde besprochen, wie man den richtigen Studiengang findet und was Studieren denn überhaupt ist, worauf dann verschiedene Vorträge folgten. Diese wurden von einem Moderator und jeweils vier Studenten/-innen aus der jeweiligen Fachrichtung, aber aus unterschiedlichen Fachbereichen gehalten. Somit musste man eine grobe Richtung des Wunsch-Studienfachs oder nur Interesse an einem haben. Aufgrund der Vielfalt von naturwissenschaftlichen Studiengängen wie Ingenieurwesen, Mathematik, Elektrotechnik, Biologie, Chemie, eher künstlerischen Studiengängen wie Kultur und Architektur und auch einigen besonderen wie Lehramt oder Economics war etwas für jede/n dabei.

Die etwa einstündigen Veranstaltungen ermöglichten interessante Gespräche, die Aufschluss über die Voraussetzungen, Studieninhalte, mögliche Schwierigkeiten und die Berufsqualifizierung nach dem Studium gaben. Ich selbst war unter anderem in einem Vortrag über Chemie, wo Studenten/-innen aus den Bereichen Chemie, Lebensmittelchemie, Werkstoffwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen anwesend waren und ihre Fachrichtung präsentierten.

Im Instiut für Verfahrenstechnik finden Farbversuche statt

Sie haben mir ein klareres Bild davon gegeben, worauf ich mich bei diesem Studium einlassen werde. Abgeschreckt hat es mich aber nicht, wohl eher habe ich während des Vortrags gemerkt, dass die anderen Studiengänge auch interessant klingen, aber ich dennoch Chemie studieren möchte.

So ähnlich haben uns andere Schüler in der Pause ihre Meinung im Interview gesagt. Sie hatten alle eine klarere Vorstellung, was sie studieren möchten – ganz egal, ob sie schon länger interessiert waren oder erst beim Vortrag ihr Interesse geweckt wurde.

Wer noch Fragen an die Studenten/-innen hatte, konnte sie in der Pause stellen und sich danach auch noch über Auslandsaufenthalte, Studienfinanzierungen, die Bewerbung und Zulassung sowie zu den MINT-Fächern beraten lassen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Informationstage selbst bei Schülern/-innen, die nur wegen der Befreiung vom Unterricht dort waren, Interesse weckten und fördernd waren, weshalb ich sie einem Jeden nur empfehlen kann.

Fotos: © TU-Pressestelle/ Dahl (Sonnenblume) und Böck (Farbversuche)